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Erste Projekte mit dem „Kasseler Rad-Gehweg-Trennstein“ in Polen und Brandenburg

Was Sehbehinderte und Radfahrer zuvor auf einer Teststrecke auf dem Firmengelände von Profilbeton überzeugen konnte, wird nun in verschiedenen Projekten in Städten in Polen und Brandenburg realisiert.

Maßblattvorschau RGT
Befinden sich Rad- und Gehweg parallel geführt auf einer Ebene, muss zwischen diesen eine eindeutige Trennung erfolgen. In der DIN 32984 „Bodenindikatoren im öffentlichen Raum“ wird gefordert diese Trennung so zu gestalten, dass sie sowohl mit den Füßen als auch mit dem Langstock gut wahrnehmbar ist und sicher auch für den Radfahrer erkennbar. Kann hierfür nicht genügend Fläche zur Zwischenschaltung von Grünflächen bereitgestellt werden, muss dies durch einen mindestens 30 cm breiten Trennstreifen erfolgen, der sich durch seine Oberflächen­struktur und Leuchtdichte signifikant von den angrenzenden Belägen unterscheidet. Die Erkennbarkeit darf in diesem Fall ausdrücklich nicht durch herkömmliche Bodenindikatoren wie Rippen- oder Noppenplatten hergestellt werden, da hiervon andere Signalwirkungen ausgehen.

Mit dem von Profilbeton neu entwickelten „Kasseler Rad-Gehweg-Trennstein“ werden die im Behindertengleichstellungsgesetz gestellten und mit dem DIN-Blatt präzisierten Anforderungen der Trennung voll erfüllt. Es handelt sich dabei um eine in beide Verkehrsflächen höhenmäßig direkt eingebundene, leicht nach oben gewölbte und mit besonderen asymmetrischen Rippen und Pyramidenstümpfen versehene Betonplatte von 30 cm Breite, die den hier sich begegnenden Verkehrs­teilnehmern alle erforderlichen Informationen zur Verkehrssicherheit bietet. Er reiht sich zugleich ein in das von Profilbeton angebotene Gesamtsystem an Gestaltungselementen für barrierefreie Mobilität.

Die Funktion der Richtungsorientierung mittels der asymmetrischen Rippen bietet dem Blinden die klare Erkennbarkeit der eigenen Position. Die dem Radweg zugewandte Struktur der Pyramidenstümpfe ist gefahrlos überrollbar und erweckt gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Radfahrer. Beide taktilen Strukturen verweisen in ihrer Gemeinsamkeit zudem mittels ihrer jeweils asymmetrischen und feingliedrigen Querschnittsstruktur auf den Charakter der Verkehrsartentrennung und machen außerdem deutlich, auf welcher Seite des taktilen Elementes sich der jeweilige Verkehrsteilnehmer befindet.

Den sehtauglichen Fußgängern und ebenso den Radfahrern bietet der Trennstein neben seiner Erhabenheit mittels der sich abhebenden Leuchtdichte außer der Richtungsorientierung das optische Signal der Abgrenzung ihrer zugeordneten Verkehrswege und bietet gleichzeitig den geforderten Schutzabstand. Die Profilierung dieser Platte betont außerdem über ihre Erhabenheit bei deren Betreten bzw. Anfahren sehr deutlich die trennende Markierung.

Der „Kasseler Rad-Gehweg-Trennstein“ bietet neben seinem der filigranen Gestaltung geschuldeten hohen Informationsgehalt mit den abgerundeten Stirnseiten die besondere Überlegenheit einer schnittfreien Bogengestaltung in formschlüssiger Reihung. Die im Profil integrierte Quernut sichert außerdem den Nutzen der Querentwässerung.

DIN Barrierefrei geprüft Der „Kasseler Rad-Gehweg-Trennstein“
ist mit DIN Barrierefrei zertifiziert.
Stand ProfilbetonTeststrecke auf dem Firmengelände von Profilbeton
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